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Die Herzogstadt Celle hat einen Binnenhafen an der Aller, der einstmals für die Norddeutsche Landschaft große Bedeutung hatte. Das Stapelrecht der Stadt war für ihre Bürger eine wichtige wirtschaftliche Grundlage. Die Stadt ist an einer Stelle gegründet worden, wo das Bett der Aller eingegrenzt wird von höher gelegenem Land, so dass das Flussbett hier nicht in einer sumpfigen Flussaue verlief. So lief denn auch eine große Nord- Süd-Straße bei Celle über die Aller, so dass sich hier zwei Verkehrswege kreuzten. Das Wehr in der Aller, das für die Festungs- und Versorgungsgräben der Stadt unverzichtbar war, unterbrach den Schiffsverkehr bei Celle. So wurden die Waren ausgeladen und in Speichern gestapelt. Von Celle wurden sie mit anderen Schiffen allerabwärts gebracht nach Verden, von dort auf der Weser nach Bremen und anderen Handelsplätzen. Die Aller, von Celle abwärts, ist noch heute als Bundeswasserstraße ausgewiesen.
Von oberhalb Celle kam, aus der fruchtbaren Braunschweiger Gegend, Korn und Schmalz, Wollstoffe und Linnen. Die allerauf nach Celle fahrenden Schiffe brachten roten Südwein, kostbare Seidenstoffe und Fässer mit gesalzenen Heringen und mit Gewürzen.
An dieses mittelalterliche Hafenmilieu erinnert heute nur noch wenig. Der Hafen wird genutzt von Ausflugsschiffen, die die Aller abwärts befahren und von Sportbooten, die von hier aus das gesamte Binnenwasser- Straßennetz befahren können bis in die Nord- und Ostsee hinein.
Diese Verbindung zur weiten Welt der Seefahrt wollten die Gründer des Shanty-Chores Celle wieder aufleben lassen und erhalten.
Haben wir Ihr Interesse für Celle geweckt? (Klicken Sie auf das Bild - aber kommen Sie wieder!) Unsere Startseite:www.shantychor-celle.de
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